Die Siebenbürger Sachsen

Samuel von Brukenhal gehörte zu der deutschen Volksgemeinschaft der Siebenbürger Sachsen, die im 12. Jahrhundert von den die ungarischen Könige gerufen wurden, um  das dünn besiedelte Erdely, heute Siebenbürgen bzw. Transylvanien zu kolonisieren.

Die deutschen Siedler stammten aus aus dem Mosel- Rhein-Gebiet. Ihnen wurden sensationelle Rechte zugestanden, die ihnen eine fast vollständige politische, wirtschaftliche, kirchliche und kulturelle Selbstverwaltung zusicherten.

Durch den gemeinschaftlichen Übertritt zum Protestantismus waren die Sachsen traditionell eng mit der evangelischen Kirche verbunden.  

1687 wurde Siebenbürgen Kronland der Habsburger Monarchie, bzw. Österreichs.
Als Großfürstentum konnte es sich aber seine politische Eigenständigkeit weitgehend bewahren. Die Verwaltung oblag einem Gubernium in Hermannstadt und der Hofkanzlei in Wien.

In dieser Zeit erreichten die Städte eine wirtschaftliche Blüte und die Sachsen konnten ihre Selbstverwaltung weiter ausbauen.