Die Stiftung

1999 erhielt die neu gegründete Brukenthalstiftung das nach dem 2. Weltkrieg enteignete Anwesen vom Staat zurückerstattet und kümmert sich seither mit bescheidenen Mitteln um den Erhalt und um die künftige Nutzung des Anwesens.

Zu den 46 Gründungsmitgliedern gehörten viele Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens: unter anderem Klaus Werner Johannis,  heute Bürgermeister von Hermannstadt, Ralf Breth, deutscher Generalkonsul in Hermannstadt,  Arnulf Braun, deutscher Konsul in Hermannstadt und Prof. Dr. Gerhard Konnerth, Dekan der Lucian-Blaga-Universität.

Heute wird die Stiftung von einem siebenköpfigen Kuratorium und der Geschäftsführung geleitet.
Die Stiftung verfügt über kein Eigenkapital. Die finanzielle Grundlage zur Erhaltung des Anwesens ist sehr begrenzt, sie erfolgt über Spenden, Vermietung von Gästezimmern und Veranstaltungsräumen.

Der Freundeskreis der Stiftung besteht aus  Personen, die die Tätigkeit der Stiftung unterstützen, Öffentlichkeitsarbeit leisten und sich um Mittel für die Realisierung der Zwecke und Ziele der Stiftung bemühen. Wir freuen uns über jedes Interesse an einer Mitarbeit zum Erhalt dieses Kleinods.

Ziele

Die Stiftung lässt sich von dem Modell Samuel von Brukenthals leiten und fördert in seinem Sinne Kultur, Gartenkunst und gesellschaftliche Werte. Die Stiftung will mit kulturellen und didaktischen Aktionen zur Verwirklichung der Ideale Samuel von Brukenthals beitragen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, das Erbe Samuel von Brukenthals lebendig zu gestalten, es bekannt und öffentlich zugänglich zu machen, sowie in einen europäischen Kontext zu stellen. Hierfür bemüht sie sich um die notwendigen materiellen und finanziellen Mittel.

Die Stiftung hat zudem die Aufgabe, sich um die Rückerstattung und Erhalt aller weiteren enteigneten Ländereien und Gebäude aus dem Brukenthalschen Erbe zu bemühen.