Die Triangelgärten

Die Triangelgärten, die noch zum barocken Gartenteil gehören, lagen im Anschluß an den Terrassengarten und bildeten mit ihrem halbbogenförmigen Grundriss den adäquaten nördlichen Abschluss.Den Höhepunkt dieses formalen, jedoch nicht ummauerten Gartenteiles bildete ein Halbrondell, in dessen Mitte ein »point de vue« (franz. Blickpunkt) eingebettet war. Er lag genau auf der Hauptachse und bildete den Mittelpunkt eines Systems aus strahlenförmig angeordneten Wegen mit Blickachsen in die Landschaft. Die Wege bildeten hier zu beiden Seiten der Mittelachse jeweils dreieckige Heckenquartiere, die Triangel-Gärten.

Heute ist von den Triangelgärten bis auf Spuren des ehemaligen »point de vue« nichts mehr vorhanden. Am ehemaligen Rondell steht heute eine kreisförmig angelegte, eindrucksvolle  Kieferngruppe, die an den ehemaligen Blickpunkt erinnert.