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Daten & Ziele

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Satzung der Stiftung

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Samuel von Brukenthal

 

- Biographie
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- Kalender 1921


 


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Daten & Ziele

Die "Samuel von Brukenthal"-Stiftung wurde 1996 von Dr. Hans Klein, Bischofsvikar und damaliger Stadtpfarrer von Hermannstadt neu gegründet, nachdem sie 1945 von der kommunistischen Regierung aufgelöst worden war. Im Februar 1997 wurde die Satzung notariell bestätigt und die Stiftung offiziell eingetragen.

Zu den 46 Gründungsmitgliedern gehören Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wie: Prof. Klaus Johannis, damals Generalschulinspektor, heute Bürgermeister von Hermannstadt, Ralf Breth, deutscher Generalkonsul in Hermannstadt, Arnulf Braun, deutscher Konsul in Hermannstadt, die damaligen Vize-Bürgermeister Paul Ittu und Ioan Sturz, Prof. Dr. Gerhard Konnerth, Dekan der Lucian-Blaga-Universität, Pfr. Gerhard Möckel, Gründer der Evangelischen Akademie Siebenbürgen, Pfr. Dietrich Galter, Dechant des Hermannstädter Kirchenbezirks, verschiedene andere Pfarrer, Museografen, Zeitungsleute, Ingenieure, Professoren, Musiker, Mittelschullehrer und Schüler.

Im Jahre 1999 übernahm Kilian Dörr zusammen mit dem Stadtpfarramt Hermannstadt auch den Vorsitz der "Samuel von Brukenthal"-Stiftung.

Es ist das Ziel der Stiftung, das Erbe des Barons Samuel von Brukenthal - Ländereien, Güter und Gebäude - einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Entsprechend dem Testament Brukenthals sollen in seinem Geiste auf erzieherischem und kulturellem Gebiet Initiativen entwickelt werden durch die Ausrichtung von Veranstaltungen, Vergabe von Stipendien, etc. Die nötigen Mittel dazu werden durch Spenden eingeworben und aus der Bewirtschaftung einiger Güter aus dem Erbe Brukenthals erzielt.

Da die Stiftung nach 1996 außer dem Gründungskapital von 1.000.000,- Lei seitens der Kirchengemeinde Hermannstadt und Spendeneinnahmen über kein Vermögen verfügte, wurde begonnen, durch Rückforderungen Anspruch auf einige unrechtmäßig enteignete Stiftungsgüter zu erheben, um den in den Satzungen angeführten Aufgaben gerecht werden zu können.

Auf politischem Wege konnte erreicht werden, dass durch einen Regierungserlass ein wichtiger Bestandteil der Stiftungsgüter, nämlich die Sommerresidenz Samuels von Brukenthal im Juli 1998 zurückgegeben und auf den Namen der Brukenthal-Stiftung ins Grundbuch eingetragen wurde. Ab diesem Zeitpunkt zog das Sanatorium alle für den Park angestellten Kräfte zurück, von denen die Stiftung zunächst drei, dann zwei weiterbeschäftigen konnte. Die formelle Übergabe erfolgte im Mai 1999, eine detaillierte Übergabe fand erst im Januar 2002 statt, wobei das staatliche Sanatorium weiterhin Mieter der Gebäude blieb, ebenso ein paar private Arztpraxen in einem der Seitenflügel. Im Mai 2002 konnte erreicht werden, dass das Sanatorium auf die ohnehin reparaturbedürftige und nur teilweise genutzte Orangerie verzichtete, so dass der Weg für eine Nutzung frei ist und für Projekte der Stiftung in Anspruch genommen werden kann. In naher Zukunft werden auch die übrigen Gebäudeteile - das Schloss mit seinen zwei Seitenflügeln - zur Verfügung stehen.

Die weiteren Besitztümer Samuels von Brukenthal sind nach der Enteignung noch nicht an den rechtmäßigen Eigentümer, die "Samuel von Brukenthal"-Stiftung, zurückgegangen.

Da diese Güter heute in zum Teil erbärmlichen Zustand sind, ist es die Pflicht und Aufgabe der Stiftung, diese Ländereien und Gebäude zurückzuverlangen, damit der Erhalt der wertvollen Hinterlassenschaften Samuels von Brukenthal durch die fachgerechte Restaurierung und eine sinnvolle Nutzung gesichert ist.

Es gibt also noch viel zu tun.